Geisterjäger John Sinclair Band 0717 - Das Treibhaus des Schreckens

Der schrullige und zurückgezogen lebende Willy Manson arbeitet als Gärtner. Den Pflanzen widmet er sein Leben, er würde alles für Sie opfern. Als dieser von einer Firma erfährt, die verschiedene Glücklichmacher herstellt, wird er hellhörig. Denn neben Produkten für Menschen produzieren Sie auch eine rötliche Flüssigkeit, die angeblich Pflanzen positiv beeinflusst.
Manson lässt sich eine Ampulle liefern, die das Blut von Madragoro, ein Dämon, der sich brutaler Methoden bedient um die Umwelt zu retten, enthält. Die Flüssigkeit macht aus den normalen Pflanzen der Gärtnerei hungrige Bestien, die es auf Ihre Gegner, die Menschen, abgesehen haben. Nachdem es einige Opfer gab, treffen John Sinclair und sein (zu einem Kind gewordenen) Partner Suko auf das "Treibhaus des Schreckens".Kritik:
Das Cover von Vicente Ballestar führt schon gut in die Geschichte ein und zeigt, im Vergleich zu anderen Roman-Illustrationen eine tatsächlich so vorkommende Szenerie. Dies ist jedoch einer der wenigen positiven Punkte.
Die Story selbst ist zwar ein recht gut umgesetzter Öko-Thriller, die geschriebenen Worte jedoch bieten viel Grund zur Kritik. So wiederholen sich unzählige Male verschiedene Worte fast nacheinander. Noch negativer fallen die Logikfehler auf, auch Passagen wie solche: (Zitat aus dem Roman) Er hatte sich eine Tüte Pflaumen besorgt. Eine nach der anderen stopfte er sich in den Mund und spie die Steine ins Wasser. Manchmal fielen Sie über den Rand hinweg und landeten im Wasser. sind immer wieder zu finden.
Wer sich jedoch daran nicht stört, kann einer ansonsten interessanten Geschichte folgen, die den einen oder anderen Seitenhieb in Bezug auf Umweltverschmutzung bereithält und in sich schlüssig erzählt wird. Das Finale ist hier nicht so kurz gehalten und wurde spannend umgesetzt.Bewertung: 5/10
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